Eine Fallstudie

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National Instruments

Der Kunde

National Instruments, mit Unternehmenssitz in Austin, Texas, USA, beschäftigt mehr als 3.400 Mitarbeiter und unterhält Niederlassungen in ca. 40 Ländern weltweit. Die computerbasierten, virtuellen Instrumentierungssysteme von National Instruments erhöhen die Produktivität und ermöglichen Kosteneinsparungen über leicht integrierbare Software wie die grafische Entwicklungsumgebung NI LabVIEW und modulare Hardware, wie PXI-Module für die Datenerfassung, Instrumentensteuerung und Geräteüberwachung.

Die Herausforderung: Eine fragmentierte SCM- und Speicher-Infrastruktur

Das Unternehmen verwendete verschiedene SCM-Plattformen wie Microsoft Visual SourceSafe (VSS), ClearCase und zahlreiche andere SCM-Lösungen mit offenem Quellcode. Da bei sechs separaten Entwicklungseinrichtungen weltweit natürlich auch die Entwicklungsanforderungen des Unternehmens komplexer wurden, war der einzig logische Schritt die Standardisierung auf ein einziges plattformübergreifendes SCM-System.

Zudem nutzte National Instruments verschiedene DAS-Lösungen (Direct Attached Storage). Aufgrund der steigenden Datenanforderungen des Unternehmens war jedoch eine optimalere, strategischere Speicherlösung erforderlich. "Wir benötigten eine konsolidierte Speicherlösung, die mit den stetig steigenden SCM-Datenanforderungen Schritt halten kann," so Herr Mery, System-Administrator bei National Instruments.

Die Lösung: Standardisierung auf das SCM-Modell von Perforce und NetApp-Speichercluster-Lösung

"Wir haben uns aufgrund von vier ausschlaggebenden Kriterien für das Perforce SCM entschieden: Hohe Geschwindigkeit, Benutzerfreundlichkeit, Flexibilität und niedrige Kosten," teilt Herr Lysohir, Perforce-Administrator bei National Instruments, mit. "Zuerst nutzten wir Perforce vor allem zur Software-Entwicklung, doch heute verwenden wir das System als unternehmensweite Lösung in vielen verschiedenen Abteilungen. Wir sind auch gerade dabei, die Lösung im Hardware-Bereich unseres Unternehmens zu implementieren."

National Instruments verwendet Perforce nicht nur für die Entwicklung von Software- und Hardware-Lösungen, sondern verlässt sich auch auf die flexible SCM-Lösung für eine Vielzahl von Anwendungen in verschiedenen Bereichen wie der IT-Abteilung, Web-Entwicklung, Dokumentation, Sprachlokalisierung, Kundenschulung und Vertrieb/Marketing. NI nutzt Perforce, um den Quellcode und digitale Assets wie Binärdateien und Word-Dokumente zu speichern.

"Perforce ist eine der bedeutendsten Software-Anwendungen, die momentan bei National Instruments verwendet werden," betont Herr Lysohir.

Für die kritischen Anwendungen war eine äußerst flexible und robuste Speicherplattform erforderlich. Die Mitarbeiter im Unternehmen sind überzeugt, dass die Flexibilität und Modularität der einheitlichen Speicherlösungen Network Appliance™ eine hohe Leistung und Kapazität bieten, die für geografisch verteilte Produktentwicklungsumgebungen erforderlich sind. National Instruments entwickelte anfangs NetApp-Clusterspeicher-Systeme, die die Perforce-Umgebung unterstützen sollten und führte später ein Upgrade auf ein NetApp-FAS-System (Fabric-Attached Storage) durch.

Heute werden 90 Prozent der Dateiverwaltung des gesamten Unternehmens über den NetApp-Speicher vollzogen.

Vorteile für das Unternehmen: Eine einfache und dennoch leistungsstarke Lösung

Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit sind zwei wichtige Entscheidungskriterien für das Unternehmen. "Da sich so viele Gruppen tagtäglich auf Perforce verlassen müssen, schätzen wir die Flexibilität des Systems wirklich sehr," fährt Herr Lysohir fort. "Jede Gruppe hat normalerweise ganz spezifische Anforderungen und Entwicklungsmethodologien. Da das Perforce-Modell flexibel und ganz einfach per Skript spezifisch anpassbar ist, kann es für den jeweiligen Entwicklungsstil jeder Gruppe zugeschnitten werden. Die offene Architektur des Systems hat sich für uns als sehr wertvoll erwiesen."

Bei Leistungs- und Kapazitätssteigerungen kann die NetApp-Speicher-Infrastruktur von National Instruments unabhängig von der Computer-Infrastruktur erweitert werden. Neue Hardware-Produkte können schnell und einfach implementiert werden. Zudem kann die Speicherkapazität ohne Ausfallzeiten erweitert werden.

Für das Unternehmen spielen auch die hohe Leistung der SCM-Lösung von Perforce eine große Rolle. "Wir waren wirklich sehr beeindruckt, wie gut Perforce unsere umfangreiche verteilte und parallele Entwicklungsumgebung unterstützen konnte," fährt Herr Lysohir fort. "Wir schätzen, dass durchschnittlich 100.000 Befehle innerhalb eines 24-Stunden-Zeitraums auf dem Hauptserver ausgeführt werden."

National Instruments war besonders von den robusten Verzweigungsoptionen (Branching) des Produkts beeindruckt. "Dank der leistungsstarken Verzweigungsfunktion von Perforce können wir mehrere Software-Releases abwickeln," freut sich Herr Lysohir.

"Bei der Migration auf den äußerst leistungsstarken NetApp-FAS-Cluster entschieden wir uns dazu, uns nach anderen alternativen Speicherlösungen zu erkundigen," erklärt Herr Mery. "Wir führten zahlreiche Benchmark-Tests durch, die nur bestätigten, dass das NetApp-System alle anderen Lösungen, für die wir uns interessierten, in den Schatten stellt."

Die Entscheidung von National Instruments zur Integration von NetApp in die Perforce-Lösung war äußerst erfolgreich – und das nicht nur aus leistungsspezifischer Sicht sondern auch in puncto Zuverlässigkeit. "Fakt ist, dass das NetApp-Systems so gut wie nie ausfällt," teilt uns Herr Mery mit. "Das spielt für ein Unternehmen wie unseres eine sehr große Rolle. So ist z.B. der Zeitraum vor einem Produkt-Release äußerst wichtig. Wenn Daten in dieser heißen Phase verloren gehen, verpassen wir möglicherweise den optimalen Zeitpunkt zur Markteinführung."

Was den Service und Support angeht, so ist Herr Lysohir folgender Meinung: "Der Support von Perforce ist spitzenklasse! Die Support-Mitarbeiter hatten immer die richtige Lösung."

Fazit

Gemeinsam unterstützen Perforce und NetApp National Instruments bei der Leistungs- und Durchsatzerhöhung, Steigerung der Entwicklungsproduktivität und Einschränkung des Verwaltungsaufwands, sodass nur ein einziger SCM-Administrator vom Unternehmen benötigt wird. So konnte National Instruments die Gesamtentwicklungskosten senken und zudem die virtuellen Instrumentierungssysteme schneller auf dem Markt einführen.

"Mithilfe von Perforce konnte unsere Firma die Entwicklungsabläufe in allen Bereichen optimieren," so Herr Mery abschließend. "Dank NetApp konnten wir die Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Skalierbarkeit der Daten erhöhen."

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Profil

Jeff Mery
Herr Mery ist Systemadministrator bei National Instruments.
Steve Lysohir
Herr Lysohir ist Perforce-Administrator bei National Instruments.

Entwicklungsumgebung auf einen Blick

Firmenname
National Instruments Corp.
Firmensitz
Austin,Texas, USA
Industriesektor
Datenerfassung und Instrumentensteuerung
Anwendungstyp
Entwicklung von Software- und Hardwareprodukten
Verwendete NetApp-Speicher-Produkte
Speichercluster NetApp® FAS940c
Client-Plattformen
Windows, UNIX, Linux und Mac
Server-Plattformen
Intel x86 Server mit Windows NT, Windows 2000, Windows 2003 und Linux
Anzahl der Benutzer
Ca.1.000
Anzahl der gleichzeitigen Benutzer
500 bis 600 auf dem größten Server; insgesamt bis zu 100.000 Befehle pro Tag auf dem größten Server
Anzahl der Entwicklungsstandorte
Sechs (Hauptentwicklungszentrum in Austin, Texas, USA; Remote-Entwicklungsstandorte in den USA in Dallas, Texas, und Mountain View, Kalifornien, sowie Entwicklungsstandorte in Indien, China und Deutschland)
Perforce Proxy
Wird in Indien, Deutschland und Dallas verwendet
Verwendete Sprachen
C/C++, Assembly, LabVIEW und andere (JAVA, PL/SQL etc.)
Dateitypen, die in Perforce gespeichert werden
C/C++ und große Binärdateien (JAVA, PL/SQL, Project Docs etc.)
Anzahl an Dateien unter Quellcodeverwaltung
Mehr als 5 Mio.
Durchschnittliche Dateigröße
88K
Perforce-Repository Größe
Mehr als 500 GB an Dateien; Datenbank: 18 GB
Status
In Produktion; Software-Entwicklung auf Perforce; Migration der Hardware-Entwicklung auf Perforce; alle Entwicklungsdateien in NetApp-Speichersystemen (nur für den Hauptserver); IT, Webentwicklung, Dokumentation und Vertrieb/Marketing auch auf Perforce
Perforce-Kunde seit
1998
Administrator
Eine Person Vollzeit und eine designierte Person an jedem Remote-Standort, die (ggf.) Berechtigungen verwalten und beschränkten Benutzersupport leisten kann.

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