Eine Fallstudie: Zoran Corporation

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Lösung

Zoran Corporation ist führender Anbieter von Digitallösungen für digitale Unterhaltungs-, Mobil- und Imaging-Märkte. Als die Firma eine leistungsstarke und benutzerfreundliche SCM-Lösung (Software Configuration Management) benötigte, wendete sie sich an Perforce SCM. Für eine konsolidierte Speicherlösung, die in höchstem Maße zuverlässig und skalierbar ist, wendete sie sich an Network Appliance. Perforce und NetApp unterstützen Zoran gemeinsam dabei, in der stark vom Wettbewerb bestimmten Halbleiterindustrie die Nummer eins zu bleiben.

Kundenprofil

Mit 20 Jahren Erfahrung in der Entwicklung von digitalen Signalverarbeitungstechnologien, war Zoran Vorreiter für Höchstleistungslösungen im Bereich digitale Audio-, Video- und Imaging-Anwendungen. Zoran-basierte DVDs, digitale Kamera-, HDTV- und Imaging-Produkte sind weltweit anerkannt für ihre Erstklassigkeit und werden in Millionen Haushalten und Büros rund um den Globus eingesetzt. Durch seine Fachkundigkeit in der Integration bietet das Unternehmen Zoran umfangreiche Vorteile für seine angesehenen OEM-Kunden, zu denen viele Markennamen aus dem Haushaltsartikelsektor zählen. Zoran hat sich in einem Geschäftsbereich erfolgreich durchgesetzt, der von umbarmherzigem Konkurrenzkampf, schmalem Produktangebot und unersättlicher Nachfrage nach komplexerem Chip-Design gekennzeichnet ist.

SCM-Anforderungen

Zoran bevorzugte die Lösung von Perforce SCM im Vergleich zu der vorher verwendeten Lösung im Bezug auf Benutzerfreundlichkeit, Skalierbarkeit, Leistung, Befehlszeilen-Tools und Unterstützung mehrerer Plattformen. Durch das Paradigma von Perforce für Listenänderungen, können die Änderungsgruppen einfacher nachverfolgt werden.

"Beim Testen von Perforce waren wir sehr beeindruckt von der hervorragenden Revisionssteuerung, Verzweigungs- und Integrationsfunktionalität, erläutert Nick Dor. "Bisher war die Reintegration der Codezeilen in die Hauptentwicklungszweige nicht sehr reibungslos. Außerdem fanden wir, dass Perforce schneller als andere Produkte und sehr viel benutzerfreundlicher war."

Die Benutzerfreundlichkeit war ein wichtiger Faktor für Zoran. Mit Ingenieurteams auf der ganzen Welt werden bei Zoran Projekte häufig von einer Gruppe zur anderen neu verteilt, um die gesamte Arbeitsbelastung im Bereich Entwicklung auszugleichen. "Wir geben häufig ein Projekt von einem Konzeptionszentrum in ein anderes, daher sollte die Lösung nicht zu kompliziert sein, fügte Dor hinzu.

Die technische Unterstützung war ebenfalls ein Schlüsselfaktor. "Der technische Support von Perforce war erstklassig," schwärmt Dor. "Alle unsere Fragen wurden immer und rechtzeitig beantwortet. Auch die Schulungen waren hervorragend - und fanden häufig genug statt, so dass wir sie gut nutzen konnten."

Perforce für Software- und Hardware-Konzeption

"Unser Geschäft hat im Wesentlichen zwei Seiten - VLSI und ASIC Chip-Design und die Entwicklung dazugehöriger Software-Anwendungen," erklärte Dor. "Heute verwenden alle unsere Konzeptionszentren standardmäßig Perforce für das Softwareentwicklungsmanagement. Wir sind gerade dabei unsere Hardware-Entwicklungsprozesse ebenfalls auf Perforce zu migrieren."

Speicheranforderungen

Im Hinblick auf den Speicher hat Zoran sich bisher auf die lokal angebundenen UNIX-, Novell- und Windows NT-Dateiserver verlassen. "Das war früher ohne Probleme möglich, als die Konzeption eines Chips normalerweise 100 oder 200 GB erfordert," erklärte Dor. "Heute ist es aber nicht ungewöhnlich, dass für die Konzeption eines normalen Chips 2-3 TB Speicherplatz erforderlich sind."

Zoran benötigte eine konsolidierte, voll skalierbare Speicherlösung, die auf einfache und kosteneffektive Weise die für den Bereich Halbleiterentwicklung typische exponentielle Größe bewältigen konnte.

"Die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit von Daten war genauso wichtig wie der Speicherfaktor," fügte Dor hinzu. "Bei jedem Konzeptionsschritt werden Daten zunehmend geschäftskritisch. Wenn wir aufgrund verlorener oder korrupter Daten das Datum der Steuerbandfreigabe nicht einhalten können, wären die Konsequenzen im Hinblick auf die Kosten und das Time-to-Market enorm."

NetApp Unified Storage

Zoran hat eine Unified-Storage-Lösung von NetApp gewählt. Angefangen mit fünf NetApp Filer-Systemen mit einem Datenspeicher von 150 GB in einem Konzeptionscenter, ist die Infrastruktur des Unternehmens mittlerweile auf ca. 40 TB Datenspeicher verteilt auf 10 Höchstleistungs-NetApp Filer-Systeme angewachsen, die weltweit eingesetzt werden. Heute nutzen UNIX-, Windows- und Linux-Clients problemlos dieselbe Datenkopie, da das NetApp-Speichersystem mit mehreren Protokollen nativen Support für NFS und CIFS bietet.

"Mit NetApp brauchen wir keine anderen Software-Emulatoren mehr auszuführen, was unsere Konzeptionsumgebung wirklich vereinfacht," hat sagte Dor.

Globale Konnektivität und Zugänglichkeit

Jetzt nutzen die Konzeptionszentren von Zoran weltweit die Vorzüge und Benutzerfreundlichkeit von Perforce SCM in Kombination mit der Skalierbarkeit und Verfügbarkeit einer Unified-Storage-Lösung von NetApp.

Das SCM-Modell von Perforce wird von einer zentralen Datenbankanwendung verwaltet, die für jeden Design-Ingenieur, unabhängig von Standort und Client-Plattform, dasselbe Modell bereitstellt. Da Ingenieurteams gezwungen sind, über weite geografische Entfernungen zusammenzuarbeiten, sind die Depotdateien von Perforce rund um den Globus verteilt, um die erforderliche Netzwerkbandbreite so gering wie möglich zu halten.

Perforce-Proxy-Server ermöglicht ortsunabhängige Entwicklung

Für die Leistungssteigerung der Remote-Standorte hat Zoran den Perforce-Proxy-Server (P4P) eingesetzt. Zoran-Ingenieure, die auf Perforce über P4P zugreifen, erhalten beschleunigten und transparenten Zugriff auf die Perforce-Funktionaliät.

P4P reduziert den Bandbreitenverbrauch durch Caching der Dateirevisionen, die vom Zentralserver versendet wurden. Anschließend vom Benutzer angeforderte Dateien, die bereits gecacht wurden, werden direkt von P4P geliefert. Das Ergebnis ist eine schnellere Synchronisationsleistung.

"Wir sind sehr zufrieden mit unseren Proxy-Servern von Perforce," meinte Dor weiter. "Wir haben Skripts entwickelt, um den Proxy-Server über Nacht zu aktualisieren, so dass die Dateien frisch aktualisiert sind, wenn die Ingenieure unabhängig von ihrem Standort am morgen zur Arbeit kommen."

Mehr Leistung und weniger Administration

Mithilfe von Perforce und NetApp konnte Zoran seine Leistung insgesamt steigern, die Produktivität in der Entwicklung ankurbeln und Verwaltungskosten abbauen. Diese Vorzüge haben zu niedrigeren Kosten und einem schnelleren Time-to-Market für Zoran geführt.

"NetApp hat unser Speichermanagement dramatisch vereinfacht," meint Dor abschließend. "Und Perforce brachte enorme Vorteile für unseren Konzeptionsprozess. Wir sind insgesamt sehr zufrieden mit der Hardware, Software und dem Support dieser beiden zuverlässigen Technologiepartner."

Profil

Nick Dor
Herr Dor ist Anwendungsspezialist bei Zoran Corporation.

Entwicklungsumgebung auf einen Blick

Firmenname
Zoran Corporation
Firmensitz
Sunnyvale, Kalifornien
Industriesektor
Halbleiter für die Unterhaltungs- und Haushaltselektronik
Anwendungstyp
Entwicklung von Halbleitern und dazugehöriger Anwendungssoftware für digitale Unterhaltungs- und Haushaltelektronik-, Mobil- und Imaging-Märkte
Verwendete Speicherprodukte von NetApp
Betrieb von weltweit 10 NetApp Filer
Perforce-Kunde seit
1997
Client-Hardware
Windows, Sun Solaris und Linux-Client
Server-Hardware
Sun Solaris, Intel x86 Linux Server
Anzahl der Benutzer
550 von Perforce, 800+ von NetApp
Anzahl der Entwicklungsstandorte
8 (große Konzeptionszentren in Sunnyvale, Massachusetts, Israel und China mit mehreren kleinen Büros weltweit)
Verwendete Sprachen
C/C++, Assembly usw.
Art der in Perforce gespeicherten Dateien
C/C++, einige große Binärdateien (jede i.d.R. 300 - 500 MB)
Anzahl der Dateien unter Quellenverwaltung
ca. 500.000
Gesamtspeicher
ca. 40 TB weltweit
Status
In Produktion; Software-Konzeption bei Perforce; Migration von VLSI und ASIC Chip-Design in Perforce; Dateien für Software und Chip-Design in NetApp

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